Das erste Studioalbum der legendären slowenischen Gruppe seit »Spectre« (2014), »Musick«, ist ein intensives Pop-Album, unverkennbar Laibach.
Dieses Album feiert und kritisiert zugleich die gegenwärtige Ära der verzerrten Realität und der KI-Imitation. Der Titel spiegelt eine Dualität wider: die Übersättigung mit Musik, die »Musikmüdigkeit« in einer Zeit, in der täglich über 100.000 neue, oft KI-generierte Tracks hochgeladen werden und uns die Realität hinterfragen lassen; und eine »pathologische Hingabe«, die die Band weiterhin antreibt.
Der maximalistische Entstehungsprozess in ihrem Studio in Ljubljana umfasste analoge Synthesizer, Spielzeug, Computer mit Sound-Apps und Kollaborationen mit Künstlern wie Donna Marina Mårtensson und Richard X. Sie ließen sich von K-Pop, J-Pop und Eurodance der 90er-Jahre beeinflussen, betonten aber, dass ihr »primärer Einfluss und Bezugspunkt Laibach selbst bleibt«.
A01 Musick
A02 Fluid Emancipation
A03 Singularity
A04 Love Machine
A05 Yes Maybe No
B06 Allgorhythm
B07 Resistencia
B08 Keep It Reel
B09 Luigi Mangione
B10 Das Göttliche Kind